Krisenvorbereitung: Mögliche sicherheitsbezogene Folgen von Stromausfällen

In Folge der “Energiewende” steigt laut “Monitoringbericht 2012“ von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt in Deutschland die Gefahr großflächiger Stromausfälle. Netzbetreibern zufolge habe Deutschland bereits im Februar 2012 unmittelbar vor solchen Ausfällen gestanden.

Die möglichen sicherheitsbezogenen Folgen solcher Stromausfälle wurde bereits vor einiger Zeit durch die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) sowie im Auftrag des Innenausschusses des Bundestags untersucht.

Die HWR-Studie sieht Potential für Plünderungen in “Kiezen, deren Bewohner sich ohnehin benachteiligt fühlen”, während die Studie für den Innenausschuss des Bundestags bei längeranhaltenden Stromausfällen Engpässe bei der Lebensmittelversorgung erwartet, was zu erhöhter Kriminalität u.a. in Form von Diebstahl und Zusammenstößen führen könne. Bei Stromausfällen von mehr als einer Woche Dauer würde in den betroffenen Räumen “mit großer Wahrscheinlichkeit die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung mit Lebensmitteln nur ungenügend gewährleistet werden” können.

Angemessene Bevorratung von Lebensmitteln ist daher zu empfehlen.

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13 Antworten zu Krisenvorbereitung: Mögliche sicherheitsbezogene Folgen von Stromausfällen

  1. quer schreibt:

    „Es reicht schon ein Feuer aus“

    @Ernstfall,
    das ist in der Tat die größte aller Gefahren. Es reicht, daß irgendein Trottel eine Kerze fallen läßt, oder sein Kaminfeuer verläßt. Da spielt es keine Rolle, ob man selbst so blöd ist, es der Bruder ist, dem man seine Hütte mitsamt Vorräten zum „überwintern“ übergibt, oder ein Nachbar im Nachbarhaus. Viele, allzuviele haben den Umgang mit offenem Feuer nicht gelernt.

    Angewandte Strategie markiert das Ziel und die kühle Vorbereitung der Mittel, um das Ziel zu erreichen. Angewandte Taktik bestimmt die Vorgehensweise und die Wegauswahl. Unter Einbeziehung der zu erwartenden Hindernisse und Gefahren.

  2. quer schreibt:

    Tja, mein lieber Meyer,
    viele Faktoren bestimmen das individuelle Handeln. Ich bin Historiker, bin berufstätig, bin klar im Kopf, habe meine Lektionen in Strategie und Taktik als vormaliger Angehöriger der LW-Führungstruppe (letzte „Tätigkeit“ als diensttuender – gibt’s beim Heer nicht – Feldwebel und Jägerleitoffizier) gelernt, und bin zudem weit jenseits der von Ihnen angezogenen Altersstufen.

    Als Kind bin ich schon mal „abgehauen“ und weiß, was das bedeutet in „unordentlichen“ Zeiten. Man wird empfindlicher. Lustig in diesem Zusammenhang ist meine Zugehörigkeit zum preußischen Adel – wenn auch (gibt’s tatsächlich) – ohne Prädikat.

    Was die Eidgenossenschaft angeht, so sehen Sie vieles klar. Allerdings: Lieber in der CH bis zu den Knien im Wasser, als in der BRD nasse Füße. Alles eine Frage realer Chancen.

  3. Ernstfall schreibt:

    Die Möglichkeit, die eigene Wohnung für längere Zeit verlassen zu müssen, sollte man immer offenhalten. Es reicht schon ein Feuer aus, um einen dazu zu zwingen.

    Beim Thema Stromausfälle neige ich aber Meyers Position zu, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Im Auto kann man kaum ausreichend Material für zwei Personen oder eine Kleinfamilie mitnehmen, und dann steht man mit seinem Wagen ggf. auf verstopften Straßen voller Menschen die nicht genügend Material mitgenommen haben und langsam Hunger bekommen. Die Polizei wird in solchen Situationen andernorts gebunden sein, vielleicht keinen Treibstoff mehr haben und nicht reagieren können, selbst wenn Notrufe nicht überlastet sind und sie durch die verstopften Straßen durchkäme. Es gibt einige entsprechende Erfahrungsberichte bzgl. der Flucht aus New Orleans 2005. Für Kriminalität ist man unterwegs meist verwundbarer als selbst in einer nur minimal gesicherten eigenen Wohnung. Zurückgelassene Wohnungen sind hingegen besonders verwundbar für Plünderung bzw. Einbruch.

    Und es ist immer die Frage zu beantworten, wo man denn hinwill. Wenn man Freunde oder Verwandte an einem nichtbetroffenen Ort hat, wäre dies eine Option, aber man kann sich bei der Vorbereitung nicht darauf verlassen, daß diese nicht betroffen sein werden.

    Eine Flucht hat also bei Stromausfällen fast keine Vorteile, es sei denn, man ist direkt von Plünderungen bedroht, die sich aber ersteinmal vermutlich gegen Geschäfte richten würden.

    Wenn man Vorräte für ein paar Wochen hat und die eigene Nachbarschaft etwas organisiert, wird man auch längere Stromausfälle im Großteil Deutschlands relativ problemlos gestützt auf die eigene Wohnung durchstehen können.

  4. Meyer schreibt:

    @ quer
    Ich hoffe, Sie haben meinen obigen Beitrag nicht völlig ernst genommen. Ich mag die Schweiz, aber leben wollte ich dort nicht. Mit dem Faktor Ordnung als Kern der individuellen Sicherheit haben sie das Schwarze getroffen. Deswegen bin ich bauch so sehr verwundert, daß ausgerechnet diejenigen, die der Sicherheit am dringendsten (blonde, blauäugige, schlanke Mittdreißgerinnen von mittelhohem Einkommen) bedürfen, alles dafür tun, damit diese erodiert.
    Ich hingegen bin zwar auch blond und blauäugig, bringe aber mehr Kilos bei guter körperlicher Konstitution auf die Waage. Mit einem milden Lächeln nehme ich es mit jedem auf, der sich traut. Das sind erfahrungsgemäß wenige. Gegen einen Tyson oder so etwas habe ich auch keine Chance, aber dann bin ich immer noch schneller. Für 98,5% der männlichen Wesen zwischen 15 und 65 sollte es wohl reichen, wenigstens in der Form, daß ich Situation konztrollieren kann. Und das ist auch zu erkennen, vermute ich. Vielleicht verstehen Sie, daß es mir doch ab und zu Freude bereitet, mit der körperlichen Überlegenheit zu spielen. In einem, nunja seeehhhr ordentlichen Umfeld ist das natürlich ausgecshlossen. Wo bleibt denn da der Spaß?
    Ganz ohne Risiko und Konfrontation degenerieren die freiesten Freien zu Waschlappen. Dann hat es sich mit der Freiheit. Was man ja auch in der Eidgenossenschaft beobachten kann. Sie ist faktisch Mitglied der EU, sie bürgert (über die Gerichte) entgegen der Bürgerabstimmungen Fremde ein, Einwanderung findet dort in etwa genauso statt, wie hier. Sie hinkt uns zehn bis zwanzig Jahre hinterher. Es ist ein gradueller Unterschied. Bei Fräulein Widmer-Schlumpf denke ich doch regelmäßig, daß wir mit dem Merkel-Hosenanzug noch richtig Glück haben …

    Freiheit ist ohne Lebensrisiko nicht zu haben – noch nie und niemals, nirgendwo. Das haben die Bundesdeutschen, wie die Schweizerdeutschen und -welschen verlernt.
    Wer bloß Sicherheit will, der kann auch Sklave bleiben. Und 90% wollen bloß Sicherheit. Also Lebensriskominimierung. Mit solchen Leuten degeneriert jedes System zur Unfreiheit – auch die Schweiz. Wilhelm Tells sind scheinbar ausgestorben, hier wie dort.
    Als gute Germanern haben wir uns selbst immer dann auf die Augen gehauen, wenn grad kein anderer da war. Können ja nicht immer irgendwelche römischen Legionen vor der Tür stehen. Heute stehen in der Schweiz wie in der BRD schon Horden von Albanern, Zigeunern, Türken, Arabern, Süd-Italienern und sonst noch was. Und wer wehrt sich dagegen? Niemand. Weder hier, noch in der Schweiz. Weil ja Ordnung herrscht. Und diejenigen, die die Ordnung beherrschen, tun was sie wollen.

    Wenn das Freiheit ist? Dann danke schön! Ich will die Vorteile der Eidgenossenschaft gegenüber der BRD nicht wegreden, die gibt es und die sind offensichtlich und klar.
    Und doch ist der Unterscheid wenig groß. Denn die Menschen sind dem gleichen materialistischen Denken ergeben. Sicherheitsdenken gehört dazu. Das alte SIG 550 zuhause stehen zu haben ist eines. Tatsächlich gibt es das gar nicht. Denn die Besitzer sind sich dessen nicht bewußt. Solange das SIG nicht im Kopf derjenigen ist, über deren Köpfe man existenzielle Fehlentscheidungen trifft, ist es so, als gäbe es das SIG nicht. Charaktersache.

    Fliehen, bloß weil der Strom mal ein paar Tage fehlt? Ist das wirklich der Geist von Wilhelm Tell? Ohne diesen Geist braucht man doch gar nicht anzutreten? Können wir das Schreiben und Kommentieren nicht gleich ganz lassen, wenn es nicht der impotente Schrei nach Mutti sein soll?

    Es gibt ein strukturelles Problem. Es gibt in der nördlichen Welt keine Kämpfer mehr, weil sie durch Wohlstand und Sicherheit eingelullt sind. Jeder kann dagegen etwas unternehmen, indem er das Einlullen erkennt und zurückweist. Und dem Erkennen dient das Schreiben. Charakterbildung ist das Hauptmittel, um der “Fels in der Brandung” zu werden, während der unbedeutende Rest weggespült wird. Wenn nur 5% der Männer zwischen 15 und 65 einen solchen Charakter bei ähnlicher Zielrichtung aufweisen, zudem etwa 20% der Menschen dem positiv gegenüberstehen, wäre der Drops in jedem nordischen/europäischen Land gelutscht.
    Den Vorsatz zu fassen, vor einem Stromausfall zu fliehen, scheint mir der Charakterbildung nicht gerade förderlich. Zumindest gilt das in meiner Lage. Die Ihre kann ich natürlich nicht abschätzen. Doch halte ich dies zumindest nicht für übertragbar für andere, vor allem BRD-Deutsche. Das kann für uns keine Anleitung sein. Sollten Sie der Ansicht sein, daß ein langwieriger Stromausfall in der BRD einen Fall der Wehrpflichtigkeit für Sie in der Eidegnossenschaft nach sich ziehen würde, so würde ich allerdings es für richtig halten, dem vorgreifend nachzukommen. Auch hier gilt: Das kann für Deutsche nicht gelten.

    Wir können unsere “politsichen” Auffassungen hier oder im Bekanntenkreis darlegen, soviel wir wollen. Das ändert wenig. Aber wenn man in einer Krise, dies gilt für Reserve-/Offiziere umso mehr, seine Fähigkeiten zur kühlen Lageanalyse und und zu zweckmäßiger Anleitung sowie als Vorbild zeigt, hat man mehr erreicht, als 50 gute “politische” Blogs und sieben Jahresabos der “JF”. Die Stunde der Not ist die Stunde, in der Rechte überzeugen können. Degenerierte, feige, vollgefressene Idioten bei Zeiten vom Notwendigen überzeugen zu versuchen ist sinnlos, ja sogar peinlich.

    In der Krise der “Fels in der Brandung” oder “die Eiche im Sturm” zu sein, das ist “rechts”. Krisen, Kriege immer als einen Teil der Normalität zu berücksichtigen, ist “konservativ”. “Realistisch” ist, zu wissen, daß 90% der Menschen Notlagen in guten Zeiten ausblenden. Deswegen sind sie die Gruppe >90%. Hingegen “Rechts” “konservativ” und “realitsich” zu sein und entsprechend zu handeln, ist immer “elitär”.
    Exakt so ist der Adel entstanden. Sicher nicht (für BRDianer) durch Flucht oder Einzelkämpferszenarien!

  5. quer schreibt:

    “Aber ist die Schweiz nicht, ahem, etwas zu, äh, ordentlich?”

    @Meyer,
    es wird Sie sicher nicht überraschen, daß “ordentlich” auch einen gewissen Schutzfaktor (des Individuums) darstellt. Unter die Rubrik “ordentlich” fällt z.B., daß es selbst mir gewisse Schwierigkeiten bereiten wird, die Grenze der Schweiz überhaupt zu überqueren.

    1. Weil das viele wollen werden, aber nicht dürfen.
    2. Weil von einer relativen Dichtigkeit der Grenze auszugehen ist. Mit damit verbundenen Wartezeiten.
    3. Weil zugleich von Aggressionen derer auszugehen ist, die nicht dürfen, gegenüber jenen, die zwar dürfen, aber warten müssen.
    4, Weil genaue Ortskenntnis erforderlich ist, um über abgelegene kleine Übergänge sein Glück zu versuchen.
    5. Weil das alles Zeit (und Sprit) kostet.

    Wenn ich’s denn geschafft habe, bin ich (ganz ordentlich) wieder ein Freier unter Freien.

  6. Meyer schreibt:

    Und hoppla,

    vielleicht wächst ja die Erkenntnis, daß der Protagonist deswegen noch nicht da ist, weil er gerade diesen Kommentar liest/schreibt, schön warm hier!, Heizung oder Kamin an, am Schreibtisch, zu Hause, Abendessen gab es pünktlich. Wann ist Fußball?

    Deswegen steht da kein Protagonist auf der Bühne! Die Freier der Penelope hausen schon lange auf Ithaka und benehmen sich, als wäre es ihre Insel. Irgendwann wird Odysseus wohl doch auftreten!

  7. Meyer schreibt:

    @ quer
    Nichts gegen die Schweiz! Und bundesrepublikanische (deutsch kann man hier ja nun wirklich nicht mehr sagen) Ballungsgebiete sind gewiß auch kein Hort von Ordnung und Sauberkeit. Aber ist die Schweiz nicht, ahem, etwas zu, äh, ordentlich?
    Urlaub? Gerne. Also Vorbild in vielerlei Hinsicht auch. Aber ich hoffe doch bezüglich der, äh, Ordnung bleiben wir so auf zwei Drittel des Weges stehen. Spießigkeit will ich ja nicht sagen … . Es ist halt seeehhhr ordentlich.
    Übrigens: Ich hab’ dieses Jahr noch nicht abgegrillt. Vielleicht fällt das Abgrillen dieses Jahr und das Angrillen im nächsten zeitlich eng zusammen?

    @ niekisch/diskuswerfer/Metapolitika
    Zur Bürgerkriegslage gehören mindestens zwei. Die Antagonisten kann ich ja schon sehen, da stehen viele parat. Nur, wo ist der Rest vom Schützenfest? Die Protagonisten sind weder auf der Bühne, noch in der Umkleide, noch nicht einmal auf dem verdammten Theatergelände; wahrscheinlich noch nichteinmal auf dem Weg dahin.
    Und “die anderen”, die Sie in Ihrem Artikel erwähnten: Spielen, wie immer, auf allen Hochzeiten auf. Unter großzügiger persönlicher Zurückhaltung, wenn es anfängt spannend zu werden. An diesem Muster wird sich wohl kaum etwas ändern. Die Erfolge mitels dieser sich langsam entwickelt habenden, teils unbewußten Methode sind enorm. Warum sollten die etwas ändern?
    Ich stelle die Vermutung auf, daß die Protagonisten gehörig in der Zange sitzen.

  8. quer schreibt:

    “Also ich freu’ mich immer mehr drauf. Hoffentlich enttäuschen uns die Stromkonzerne/Politclowns nicht. Am besten über die Weihnachtstage.”

    @Meyer,
    freuen? ich weiß nicht….
    Andererseits: Eine Folge hätte es schon. Sich nach einem solchen Ereignis als “grün” zu bekennen, erforderte schon Heldenmut. Dergleichen könnte schon sehr froh sein, daß man ihnen nicht den Hintern vesohlt.

    Es wird auch interessant zu beobachten sein, wie die ganze “Energiewende” ratz fatz in ihr Gegenteil umgedreht werden wird. Opportunismus andersherum.

    Dennoch: Tote wird es geben. Und leider nicht zu knapp. Als Schweizer ist für mich der Fluchtpunkt klar defeniert. Ich möchte in einer solchen Zeit in geordnetem Umfeld überwintern.

  9. Meyer schreibt:

    Kleine Ergänzung:

    Ist eine gewisse Vorratshaltung nicht eigentlich – nach Kriterien des 18./19., ja sogar des frühen 20. Jhdt. – stinknormal?
    Ist eine möglichst gute Nachbarschaft, einige feste Freundschaften nicht das beste Mittel um schwierigere Zeiten zu durchstehen?

    Zudem: Ich bin doch nicht alleine in der Welt? Es gibt Lebensgefährten, Familie, Verschwägerte, Freunde, Nachbarn, die eventuell Hilfe brauchen. Und sei es, daß man gemeinsam die TieKüs auf einem Großgrill leergrillt, ehe man vorzeitig die Bohnensuppen- oder Apfelmuß-Reserven angreift, nachdem man den halben TieKü-Inhalt hat wegwerfen müssen?

    Einzelkämpfer-Lagen (ob nun mit oder ohne EKLeistLG) sind doch noch nicht absehbar. Allerdings sind sie durchaus vorstellbar. Aber dazu muß schon mehr passieren, als ein paar Tage Stromausfall. Die Gallier warten doch schon darauf, uns ihren Atomstrom für den fünffachen Preis anzubieten.

    Immerhin könnte das die grünen Arschlöcher von ihrer Krankheit befreien – oder die Deutschen von den Grünen. Ich weiß nicht welches der beiden Alternativen mir besser gefällt. Laternen haben ja auch ohne Strom eine verbleibende Ersatzfunktion.

    Also Grill und Grillkohle bzw. Buchholz ist natürlich der Dreh- und Angelpunkt eines anständigen Stromausfalls. Also ich freu’ mich immer mehr drauf. Hoffentlich enttäuschen uns die Stromkonzerne/Politclowns nicht. Am besten über die Weihnachtstage. Dann fiele das Generve auch noch aus.

  10. Meyer schreibt:

    Nunja,

    auch ich habe vorgesorgt. Aber etwas weniger existenzialistisch:
    Kerzen;
    Notstromaggi + Benzin + Kanister + TieKü mit 24h-Reserve;
    Gr. Gaskocher + Gasheizung + Gasflaschen;
    Kl. Gaskocher + Kartuschen;
    Sprudelwasser + H-Milch;
    Leitungswasser + Kanister + Tabletten + Filter;
    einfach zuzubereitende Lebensmittel.
    Benzin + Kanister für das Auto + bei 50% Tankinhalt tanken;
    Kaminholz + Kohle;
    Das einzige, was also zu tun ist, ist Wasser in die Wasserkanister zu füllen. Und: Als Jäger ist eh’ alles gut 😉

    Fliehen? Wohin? Weshalb? Die Arbeit ruhen zu lassen, ist beruflich ausgeschlossen und sinnlos. Ist doch die beste Zeit zum Arbeiten. Da hat man mal Ruhe vor den hyperventilierenden Idioten, die einen sonst wegen jeder Pisse von zusammenhängender Arbeit abhalten. Wahrscheinlich aber wird man dann wegen der “romantischen” Atmosphäre von ganz anderer Seite von der Arbeit abgehalten.

    Ich kann nichts schlechtes an einem dreiwöchigen Stromausfall finden, gerne auch vier. Und ein Bürgerkrieg ist etwas anderes als Plündereien. Und das ist eine reine Frage des Wohnsitzes und der baulichen Bedingungen. Ich habe deutlich mehr an Vorräten, als ich für zwei Personen brauche. Ich würde also teilen, selbst mit den Nachbarn, die mir sonst den Buckel runterrutschen können. Noch sind wir hier in Deutschland. Zombi-Survival-Scenarios sind erstmal fern der Realistät. Man wird lediglich ins 19 Jhdt. zurückgeholt, für ein paar Wochen, mit Strom-Aggi, “Ravioli” und TieKü. Naja. Das ist keinerlei Grund zur Panik.

    Ach, in der Liste fehlt natürlich Jever, Wein & Klara S.

  11. quer schreibt:

    Nachtrag:

    Obiger Bericht zeigt zwar recht offen, was zu erwarten ist, offenbart aber gleichzeitig, was es alles nicht gibt. Und das ist das eigentliche Ärgernis. Die vielen “sollte”, “müßte”, “könnte” deckt deratige Mängel der Vorsorge auf, daß einzig die Flucht bleibt.

    Vernünftige sollten das aber nicht sofort tun, sondern sich mindestens 24 Stunden Zeit nehmen. Dann ist klar, welche Wege noch offen sind und wer noch fahren kann/will. Das Zeitfenster, ein erstes und wichtiges Ziel zu erreichen, beträgt dann ca. 12 Stunden. Danach erscheinen dann die ersten Morodeure/Räuberbanden auf der Bildfläche.

  12. quer schreibt:

    http://www.tab-beim-bundestag.de/de/publikationen/berichte/ab141.html

    Wenn man diesen link aufmacht. erfährt man in aller Breite, was wirklich passieren wird. Und zwar innerhalb weniger Tage. Zur Überprüfung habe ich die hiesige freiwillige Feuerwehr befragt. Deren Bescheid war, daß maximal 1 b. 2 Einsätze gefahren werden können, weil dann der Dieseltank leer und die Tankstelle dicht ist. Auch die Polizei verfügt über keine Handpumpen, um ev. vorhandenes Benzin vom Tank in das Fahrzeug zu füllen. Schöne Aussichten.

    Meine persönliche Vorsorge:
    Alle 100 km volltanken, sowohl Benzin, als auch Autogas. Ergibt eine Reichweite von 1200 km. Ausreichend, um über kleine Nebenstraßen (Kartenmaterial, Kompas !!) die Südgrenze zu erreichen. Versuchen, nach West über den Rhein zu kommen. Pässe bereitlegen und eine alte Aktentasche mit den wichtigsten Dokumenten. Kofferpackliste bereithalten und (legale) Waffen durchsehen. Was sonst noch in den Kofferraum? (Kein Gepäck in den Wagen-Innenraum !) Was anziehen? (BW-Schaft-Stiefel, Feldjacke usw.)

    Haus total entwässern: Heizungsanlage, Wasserleitungen. Kaminholz in den Keller verbringen.
    Wasservorrat nie unter 2-3 Kisten sinken lassen. Genügend Alu-Folie im Haus, um TK-Waren (Fleisch und vorgekochte Gerichte) im Kamin garen oder aufwärmen zu können. Auch Brot hält nach Auftauen mindestens eine Woche oder länger. Eimer oder andere Plastikteile bereit halten, um in der Gartenhütte eine prov. Toilette einzurichten. Abgelassenes Wasser aus dem Haus in Eimern als Nutzwasser bereitstellen.

    Das so vorbereitete Haus als Überlebensinsel Bruder oder Freund (die nicht abhauen können) zur Verfügung stellen. Hoffen, daß die Bude nicht abbrennt und auch sonst heil bleibt.

    Sollte es zu einem solchen Vorfall längerer Dauer kommen, haben wir ihn: Den Bürgerkrieg.

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